Grenzgänge rund um Biaufond

Eine abenteuerliche Passage von den Freibergen an den Doubs führt durch die steile Schlucht Combe de Biaufond. Leitern, Stege und Treppen erschliessen den Weg.

Wer von der Hochebene der Freiberge zum Weiler Biaufond ans Ufer des Doubs absteigt, erlebt auf engem Raum gleich mehrere Landschaftswechsel. Zuerst geht die offene Juralandschaft mit ihren Hecken und Wytweiden in geschlossenen Wald über. Dann führt der Wanderweg am idyllischen Waldsee Cul de Prés vorbei, um schliesslich über steile Passagen aus Metallleitern in die urwaldähnliche Schlucht Combe de Biaufond abzutauchen. Hier säumen Kalksteinhöhlen, hoch aufragende Felsen, mit Moos und Flechten bewachsene Bäume sowie vermodernde Stämme den im feuchten Halbdunkel verlaufenden Weg.

Über einen Seitenarm des zum Lac de Biaufond gestauten Doubs gelangt man nach dem Abstieg an ein nahezu stehendes Gewässer, das zahlreichen Wasservögeln als Brutgebiet und Lebensraum dient. In der Flussmitte ist der historische Grenzstein der drei Bistümer Besançon, Basel und Lausanne zu erkennen.

Vorschläge

  • Gratwanderung zu den Sommêtres

    Der Felskamm Les Sommêtres auf halbem Weg zwischen Muriaux und Le Noirmont gilt als Kletterparadies und luftiger Aussichtspunkt.

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  • Der Moorsee Étang de la Gruère

    Das Landschaftsbild und die Vegetation rund um den gut erschlossenen Moorweiher Étang de La Gruère erinnern eher an Skandinavien als an den Jura.

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  • Felsenarena mit Weitblick

    Hoch über dem Lac de Moron folgt eine steile Felsklippe dem geschwungenen Flusslauf des Doubs. Die Abbruchkante des Creux de Moron lässt tief blicken.

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by moxi