Nachhaltige Entwicklung

Erneuerbare Energien

Die Verwaltung des Naturparks Doubs will die Gemeinden sowie die breite Öffentlichkeit im Parkgebiet für das wirtschaftliche Potenzial des Energiesparens und der erneuerbaren Energien sensibilisieren. Ein Hauptziel besteht darin, fossile Energieträger – wie insbesondere Erdöl – vermehrt durch lokal verfügbare natürliche Ressourcen wie Solarenergie oder Holz zu ersetzen. Dabei können kleinere Gemeinden von den Erfahrungen der Energiestädte La Chaux-de-Fonds und Le Locle profitieren.

Dauer des Projekts

2016 bis 2019 (Phase 2)

Wichtige Partner

Parkgemeinden, kantonale Energie- und Umweltfachstellen (BE, JU, NE), EnergieSchweiz, Energiestadt, PEACE ALPS

Strategischer Rahmen

Energiestrategie 2050, EnergieSchweiz, kantonale Energiekonzepte (JU, NE), Interreg Alpine Space

Geldgeber



Nachhaltige Mobilität

Besucher und Gäste des Naturparks Doubs sollen ihre bevorzugten Ziele in der Parkregion möglichst mit dem umweltschonenden öffentlichen Verkehr erreichen können. Um die bestehenden Mobilitätsangebote besser bekannt zu machen, wird eine Übersichtskarte entwickelt. Sie soll auch aufzeigen, wo und wie sich Fahrten mit Bahn, Bus oder Drahtseilbahn ideal mit dem Langsamverkehr oder weiteren Möglichkeiten der sanften Mobilität kombinieren lassen. Zudem engagiert sich die Parkverwaltung in der gesamten Region für einen weiteren Ausbau des ÖV.

Dauer des Projekts

2016 bis 2019 (Phase 2)

Wichtige Partner

Konzessionierte Transportunternehmen, kantonale Fachstellen (BE, JU, NE)

Strategischer Rahmen

Kantonale Richtpläne (NE, JU) mit Leitlinien zur sanften Mobilität

Geldgeber

Société des Sentiers du Doubs
La Chaux-de-Fonds
Les Bois

Nutzungsdruck und touristisches Potenzial

Der Naturpark Doubs verfügt über eine Vielzahl von touristisch attraktiven Standorten, die sich nicht in jedem Fall für Besucher eignen. So können negative Auswirkungen auf Schutzgebiete, die Umwelt im Allgemeinen oder die lokale Bevölkerung zu Nutzungskonflikten führen. Gemeinsam mit den Betroffenen geht die Parkverwaltung solchen Problemen auf den Grund und versucht sie zu entschärfen. Gleichzeitig werden Standorte mit einem grossen touristischen Potenzial identifiziert, die sich im Einklang mit den Zielen und Werten des Parks entwickeln lassen.

Dauer des Projekts

2016 bis 2019 (Phase 2)

Wichtige Partner

Kantonale Fachstellen für Natur und Umwelt (BE, JU, NE), Tourismusorganisationen, betroffene Anrainer wie Bauern

Strategischer Rahmen

Strategie Biodiversität Schweiz, kantonale Richtpläne mit Leitlinien zur Entwicklung der touristischen Infrastruktur (NE, JU)

Naturnaher Tourismus

Die Freizeitmöglichkeiten im Parkgebiet richten sich vor allem an Liebhaber eines sanften Tourismus. In Zusammenarbeit mit den touristischen Anbietern will ihnen der Park Gelegenheit bieten, das faszinierende Natur- und Kulturerbe der Region und ihre Bevölkerung kennenzulernen. Der Charakter des Parc du Doubs wird dabei insbesondere durch die Freiberger Freizeitpferde sowie die Gewässerlandschaften am Hauptfluss und an den Moorseen verkörpert. Der Park richtet seine eigenen Angebote denn auch stark auf diese Sinnbilder aus.

Dauer des Projekts

2016 bis 2019 (Phase 2)

Wichtige Partner

Tourismusorganisationen, Netzwerk Schweizer Pärke, Wanderwege (BE, JU, NE)

Strategischer Rahmen

Masterplan Jura & Drei-Seen-Land, Tourismus-Leitlinien auf eidgenössischer und kantonaler Ebene

Geldgeber



Labelprodukte «Schweizer Pärke»

Der Naturpark Doubs unterstützt eine extensive, umweltfreundliche Landwirtschaft und fördert deren Produkte mit dem offiziellen Label „Schweizer Pärke“. Zusammen mit dem angrenzenden Regionalpark Chasseral will man in einem ersten Schritt vor allem kleinere Produzenten von regionaltypischen Nahrungsmitteln dafür gewinnen, ihre naturnah hergestellten Erzeugnisse nach den Vorgaben des Bundes zu zertifizieren. Restaurants im Parkgebiet sowie Verkaufsstellen in der ganzen Schweiz sollen diese Produkte – und damit auch die Eigenheiten der Juralandschaft im Einzugsgebiet des Doubs – besser bekannt machen.

Dauer des Projekts

2016 bis 2019 (Phase 2)

Wichtige Partner

Regionaler Naturpark Chasseral, Netzwerk Schweizer Pärke, Landwirtschaftskammern, Interkantonale Zertifizierungsstelle OIC, Tourismusorganisationen

by moxi