Grenzgänge rund um Biaufond

Eine abenteuerliche Passage von den Freibergen an den Doubs führt durch die steile Schlucht Combe de Biaufond. Leitern, Stege und Treppen erschliessen den Weg.

Wer von der Hochebene der Freiberge zum Weiler Biaufond ans Ufer des Doubs absteigt, erlebt auf engem Raum gleich mehrere Landschaftswechsel. Zuerst geht die offene Juralandschaft mit ihren Hecken und Wytweiden in geschlossenen Wald über. Dann führt der Wanderweg am idyllischen Waldsee Cul de Prés vorbei, um schliesslich über steile Passagen aus Metallleitern in die urwaldähnliche Schlucht Combe de Biaufond abzutauchen. Hier säumen Kalksteinhöhlen, hoch aufragende Felsen, mit Moos und Flechten bewachsene Bäume sowie vermodernde Stämme den im feuchten Halbdunkel verlaufenden Weg.

Über einen Seitenarm des zum Lac de Biaufond gestauten Doubs gelangt man nach dem Abstieg an ein nahezu stehendes Gewässer, das zahlreichen Wasservögeln als Brutgebiet und Lebensraum dient. In der Flussmitte ist der historische Grenzstein der drei Bistümer Besançon, Basel und Lausanne zu erkennen.

Vorschläge

  • Der höchste gipfel im Naturpark

    Mit 1275 Metern ist der Pouillerel-Gipfel bei La Chaux-de-Fonds die höchste Erhebung im Parc du Doubs. Hier schweift der Blick von den Alpen bis zu den Vogesen.

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  • Aussichtspunkte mit Weitsicht

    Das tief in die Hochebene der Freiberge eingeschnittene Doubstal mit Höhenunterschieden von teilweise über 550 Metern ermöglicht spektakuläre Aussichten.

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  • Felsenarena mit Weitblick

    Hoch über dem Lac de Moron folgt eine steile Felsklippe dem geschwungenen Flusslauf des Doubs. Die Abbruchkante des Creux de Moron lässt tief blicken.

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by moxi